Trägerdecke Kritischer Statikschaden
(Einsturzgefahr, Verminderung der Decken-Lebensdauer, Wertminderung meines Hauses) wegen unsachgemäßem Bohrens in benachbarte Deckenträger bei der Montage eines Deckensektionaltores)

Deckenschema

Die angelieferten Träger werden verlegt und dabei die Hohlsteine eingehängt. Die Anordnung wird mit Stehern unterstützt und mit Beton ausgegossen. Nach dem Aushärten des Betons (3 Wochen) werden die Steher entfernt und aus dem anfänglich niedrigen Träger ist gleichsam ein hoher Träger geworden, der nun bis zur Betonoberkante reicht.

Der Untergurt dieses neuen Trägers nimmt den Zugspannungsanteil der Biegespannungsbeanspruchung auf, welche in dem neuen Träger herrscht. (Das Eigengewicht der Decke und zusätzliche Lasten bewirken ein Durchbiegen der Decke.)

Diese unten liegende Bewehrung darf nicht beschädigt oder gar zerstört werden, denn sie trägt faktisch die Decke.

Im oberen Deckenbereich tritt der Druckspannungsanteil der Biegespannung auf, gegen welchen der Beton alleine den nötigen Widerstand leistet. Die Druckspannung nimmt nach unten hin ab auf null. Von dieser neutralen Faser an tritt Zugspannung auf, die unten an der Decke am größten ist.

maximale Druck-Spannung Obergurt maximale Zug-Spannung Untergurt

Die Spannungen erreichen die höchsten Werte in der Deckenmitte, also bei der halben Spannweite der Träger, genau dort, wo die relativ leichte Torantriebseinheit, mit unnötigen Bohrungen an den falschen Stellen, befestigt wurde.

Die zulässige Zugspannung im Beton beträgt nur wenig mehr als 10% der zulässigen Druckspannung, daher ist unten die Stahlbewehrung essenziell.

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Die Lebensdauer so einer Decke nimmt in dem Maße ab, wie Korrosion an den Stäben nagt oder mechanische Beschädigungen auftreten, wie beim unsachgemäßen Bohren in die Decke. Da meine Decke fünfzig Jahre alt ist, hätte der Verkäufer meine Bedenken erst recht ernst nehmen, und seine Beteuerungen einhalten müssen.


Deckenschema2 Deckenschema

Fa. Lindpointner
Die ersten zwei Bohrungen wurden einwandfrei gesetzt. Aber dann ...
Wo rohe Kräfte sinnlos walten, ...
Friedrich von Schiller

Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner
Es gab keinerlei Grund dafür, hier nicht mittig zu bohren!
Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner
Für die leichte Antriebseinheit wären 4 Schrauben, richtig platziert, völlig ausreichend gewesen!
Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner Fa. Lindpointner
1 2 Mont1 3 GF1 GF2